Anhand der folgenden Vergleiche wird sehr deutlich, welch positive Auswirkungen rein pflanzliche Lebensmittel gegenüber tierischen Produkten auf das Weltklima aufweisen:


Benötigte Futtermittel (in kg pro 1 kg Lebensmittel)

  • Für Sojaprotein benötigt man 2,4 kg Sojabohnen.
  • Für Hühnerfleisch benötigt man 4,5 kg Futtermittel (etwa das Doppelte).
  • Für Schweinefleisch benötigt man 11 kg Futtermittel (mehr als das 4fache).
  • Für Rindfleisch benötigt man 25 bis 30 kg Futtermittel (mehr als das 10fache).
  • Wenn man bedenkt, dass Fleisch in der Pfanne auch noch an Volumen verliert, so ist das benötigte Futter für die Fleischproduktion noch deutlich höher.


CO2-Äq (in kg pro kg Lebensmittel)

  • Butter 23,8
  • Rindfleisch 13,3
  • Käse 8,5
  • Wurst 7,8
  • Obers 7,6
  • Hühnerfleisch 3,5
  • Schweinefleisch 3,2
  • Eier 2,3
  • Tofu 1,1


Ökologischer Impact


Verglichen mit Sojaprotein benötigt man für die Produktion von Fleisch (je nach Tiergattung):

  • die 6 bis 17 fache Fläche an landwirtschaftlicher Fläche
  • die 4,4 bis 26 fache Menge an Wasser
  • die 6 bis 20 fache Menge an fossiler Energie
  • das 6 fache an Pestiziden


Regionalität heißt nicht immer klimafreundlicher


Die Auswirkungen von Lebensmitteltransporten auf die Umwelt sind allgemein nicht so signifikant wie man annehmen würde. Speziell die Hochseeschifffahrt erzeugt relativ wenige Treibhausgase. Lebensmitteltransporte per Flugzeuge sind hingegen sehr schlecht. Allgemein ist es so, je kleiner das Transportmittel umso schlechter ist es für die Umwelt. Es ist also meist besser von großen Transportmitteln von weiter her beliefert zu werden als von kleinen Transportmitteln aus der Region.



Treibhausgas


Bereits im Jahr 2006 hat die Landwirtschaftsorganisation der UNO (FAO) veröffentlicht, dass die weltweite tierhaltende Landwirtschaft für 18% der durch Menschen verursachten Treibhausgase verantwortlich ist. Das ist mehr als der gesamte Transportsektor mit 13,5% - also mehr als alle Autos, LKWs, Luftfahrzeuge, Traktoren etc. zusammen.



Alle oben genannten Fakten entstammen dem Buch "Tierproduktion und Klimawandel" von Martin Schlatzer, welches wir auf diesem Weg sehr empfehlen wollen.